Marvin räumt das Krankenhaus auf...

Das Krankenhaus (bzw.: "Auf nach Jamaika!")

Der Abend fängt wie fast jeder Abend bei MOE an.Oetty hat mal wieder sturmfrei und die halbe Welt findet sich zum Saufen ein.Verlief auch eigentlich ohne große Komplikationen bis Marvin und Oetty sich dazu entschließen zu Marv zu fahren. Nachdem Oetty für den Weg zwei 0.7-Liter Mischen (Mischverhältnis-50:50) gezaubert hatte, begann die Saga. Die erste Pause fand in Oettys Vorgarten statt(Info: Weg bis jetzt ca 2 Meter), Marvin entleerte sein Magen das erste Mal auf unansehliche Weise. 5 Meter weiter nächster Stop: Marvin fällt wie eine deutsche Eiche in Nachbars Vorgarten! So ging das nicht weiter Marvin brauchte ein Fahrrad, zum Glück eilte ihm Kim zu Hilfe mit einem Fahrrad welches.....ähm....vom LKW gefallen war...oder so ähnlich.
Weiter verlief der Weg wie man es sich von einem Besoffenem vorstellt, Marvin wollte nach einem Sturz nicht mehr aufstehen und sagte Oetty solle doch bitte seine Mutter darüber informieren, dass er hier schlafe.
Nach mehreren vergeblichen Versuchen Fahrrad zu fahren (er hat es nicht einmal geschafft 30m sturzfrei zu fahren) gab er das Fahrrad der Öffentlichkeit zurück und reiste zu Fuß weiter.

Am nächsten Morgen geschossen





Hört sich schon nicht schlecht an, aber jetzt geht die eigentliche Geschichte erst los.
Da Marvin mit seinem aktuellen Zustand noch nicht ganz zufrieden war...oder vielleicht auch weil er es nicht anders gewohnt war, bat er Oetty um die Korn-Flasche. Das Dilemma fängt an:. Marv entreißt Oetty die Flasche und rennt, glücklich wie Gollum mit seinem Schatz, davon. "Marvin, gib die Flasche wieder, du bekommst se sowieso kaputt"...Marvin rennt.
Oetty, mehr Angst um die Flasche als um Marvin, rennt ihm hinterher. Marvin hält sich kurzzeitig für ein Pferd und versucht sich im Barrikaden springen, doch die Realität, bzw. eine 2 Meter lange Hecke, belehrt ihn eines Besseren. Aus Sorge um Marvin (und um den korn), eilten Juli und Oetty ihm zu Hilfe. Doch es war zu spät...."Oetty, ich sterbe"...nicht nur, dass die Flasche kaputt war, nein, Marvin hatte sich die Pulsader angeritzt.
Nachdem Oetty seinen Korn aufgeben musste, versuchte er wenigstens Marvins Leben zu retten und band ihm den Arm ab. Als Marvin, der sich mittlerweile mit seinem herannahenden Tod abgefunden hatte, mit dem Aufteilen seines Erbes fertig war, beschlossen wir einen Krankenwagen zu rufen.

Sichtlich betroffen von Marvins Alkoholpegel versicherte ihm der Notarzt zum wiederholten Male, dass Marvin nicht sterben müsse, sondern die Wunde lediglich genäht werden muss. Dazu wurde er ins Krankenhaus gefahren.
Das Wort "nähen" verursachte bei Marvin sichtlich Panik und er versuchte während der Fahrt zum Krankenhaus, auf der Liege kauernd, mit den Füßen die verriegelte Doppeltür des Krankenwagens zu öffnen um zu türmen. Der Arzt ließ diesen versuch scheitern.... Kurz darauf bemerkte Marvin, dass die Dachluke des Krankenwagens offen war und bat den Notarzt diese zu schließen.....Mihr ischt kaaalt.....mach das Fänster schu du Schaf!!! Die Begeisterung des Arztes hielt sich in Grenzen und wurde noch optimiert als Marvn (alles andere als leise) mit einem Augenzwinkern zu Oetty flüsterte(^^)....Mir`sch gar nischt kalt....ik hab den nuhr va-arscht.....Oetty, gefangen in dieser peinlichen Situation, war heil froh als als sie im krankenhaus ankamen.




Mit einem Rollstuhl wurde er ins Krankenhaus befördert, wobei er dem "Fahrer" eindeutige Anweisungen gab....Joa....nich so schnäll sonst kotz`sch euch hier allet voll....joa so isch gut, schöhn vorsischtich
Im Krankenhaus forderte Marvin sofort seine Rechte ein.....Ik will n Waschabett mit Tierfell.....isch bin jut versischert.
Beim Warten auf seine kleine Operation, wurde Marvin blass vor Angst und schmiedete einen Fluchtplan....Oetty ik hab schihß....ich mutt hier wech....lass nach Jamaika....jetzt im Ärnst...er stieß sich und seinen Rollstuhl rückwerts weg, richtung Ausgang. Allerdings wurde sein Fluchtversuch von einem Krankenbett vereitelt, in welches er nach ca. 3 Metern rückwerts reinkrachte. Kurz darauf kam die Ärztin herbei und schob ihn in das Behandlungszimmer.




Wer vor der Tür des Op-Saals stand , konnte deutlich die Stimme der operierenden Ärztin vernehmen:
-Sei nicht so altklug!
- Bleib still sonst tuts noch mehr weh!
-Jetzt reicht es aber langsam!!!
- Du kannst mir nicht erzählen, dass du nichtsgetrunken hast. Ich riech das! Und das riecht nach mehr als nur Bier !

Darauf Marvin:
-Ja, ja Alkohol bei der Arbeit, das sind mir die liebsten!
- Sie sind seit 20 Std. hier,das ist aber ein scheißjob! Sind sie sicher, dass sie noch operieren können?!


Nach der "OP" fragte eine der Schwestern aus reiner Güte, obwohl ihre Geduld schon sichtlich am Ende war: Kann ich noch irgend etwas für dich tun? Brauchst du noch Irgendwas?
Marvin: Isch bräucht ne Kippe!
Die Schwester verließ das Wartezimmer darauf mit den Worten....ja richtig, genau das brauchst du jetzt.....sonst hast du aber keine Probleme...?

Nachdem Oetty Marvin davon abhalten konnte das ganze Wartezimmer des Krankenhauses zuzuspucken (was nicht leicht war......Wiesoh darf isch hier dänn nischt hinspuggn? Isch bin doch jut versischert...), traf Marvins Ma im Krankenhaus ein.
Marvin, der mittlerweile Panik vor den folgenden pädagogischen Maßnahmen seiner Mutter hatte, versuchte während der ganzen Rückfahrt seine Strafe durch Mitleid und unter Tränen zu mindern....Dasch tat soooo wäh! Die Ärschtin konnte dasch gar nicht!
Als seiner Ma allerdings ein Polizeiwagen entgegen kam, ließ er seine Mitleids-Tour fallen und schrie lauthals und sehr aggressiv (also genau das Gegenteil von seinem vorherigen Ton): Diese arschgefickten Bullän! Scheiß Schweinä!....das Mitleid seiner Ma hielt sich seit diesem Augenblick in Grenzen......."Das kann gar nicht weh genug getan haben !!!"

Naja, am nächsten Morgen sollte Marvin dann ins Krankenhaus kommen (was sehr peinlich war....), da seine Aussagen vom vorherigen Abend, als er gefragr wurde wo ihm was weh tut, nicht glaubwürdig waren.....



Hier nochmal der Grund für Marvins Zustand.....wurde am nächsten Morgen geschossen.

Er durfte wegen seiner Narbe, die mit mehreren Stichen genäht wurde den halben Sommer nicht schwimmen gehen.
Naja, peinliche, aber sehr extreme Aktion.....