Kim in Kamen

Kim in Kamen (bzw.:"Ich hab Hausverbot in Kamen!")

Es war einmal ein langweiliger Nachmittag, MOE hatte nichts zu tun(d.h. zumindest ein Teil davon) und übte sich im Müßiggang. Es schien auch nicht besser zu werden, also setzten sich Marv, Elle und Kim in den Zug und fuhren nach Kamen in der Hoffnung auf eine Party oder Ähnlichem. Dort angekommen erschien die Einöde schier unendlich! Unser Drang etwas zu unternehmen kaum zu bändigen, doch in Kamen war rein gar nichts los. Bis zum Abend da erwartete uns so ein kleines Gemeindefest^^. Dieses entpuppte sich jedoch als viel größeres Fest, als wir angenommen hatten. Zu diesem Zeitpunkt wurde es dann auch richtig lustig. Schon gut angeheitert durch den Wodka , der im Zug gebechert worden war machten wir uns auf den Weg. . Zuerst musste aber noch nen Fässchen her. An dieser Stelle bedanken wir noch einmal recht herzlich an die jenige die es bezahlt hat, mehr oder weniger freiwillig^^! Ein paar Sekt später und auch ein paar Bekanntschaften später gingen wir in Richtung Stadtzentrum, wo sich die Musik abspielte.





Kim , sein Zustand mittlerweile schon sehr kritisch, sagen wir so es ging ihm gut ;-), wurde von den Securities des Platzes verwiesen, d.h. wir mussten uns ab jetzt außerhalb des Zentrums hinter der Absperrung aufhalten. Grund für den Platzverweis war, dass Kim die Bühne, wo eine Band spielte, mit Sekt und Spucke geschmückt hatte.







Kim provozierte noch die türkischen Sicherheitsmänner mit provokanten Gesten und nervte sie (und auch uns damit), dass er seinen Sekt gerne wieder haben möge, ohne dabei zu merken in welcher Gefahr er sich da befand. Danach legte Kim sich mit echten polnischen PIMPs(=Zuhältern) an, indem er einem der PIMPS auf russisch mitteilte, dass er sein Vater ist(wobei man wissen sollte, dass diese beiden Sprachen sich ähnlich sind ,zumindest haben sie es dem Anschein nach verstanden) darauf hin zückte einer der Polen einen dermaßen langen Baseballschläger aus der Hose, dass man sich fragte wie der da überhaupt reinpassen konnte. Alle wollten sich davon machen nur Kim hatte anscheinend den Ernst der Lage noch nicht verstanden , der wollte sich nämlich noch weiter mit denen Unterhalten. Die ganze Sache endete damit , dass einer der Zuhälter mit starken Akzent und gebrochenem Englisch meinte: My friend makes just a joke, hahaha...Als wir dann zu später Stunde am Bahnhof eingetroffen waren um nach Hause zufahren, unterhielten wir erstmal den ganzen Bahnhof mit dem Versuch aufs andere Gleis zukommen, d.h. Kim aufs andere Gleis zubugsieren und ihn davon abzubringen auf die Schienen zu hüpfen(dabei schrie er lauthals :Ich habe Hausverbot in Kamen ! Die Parole des Abends!).



Bei der Heimfahrt gab es dann den krönenden Abschluss: Kim saß mit dem Rücken , so dass er den Schaffner nicht sehen konnte. Nachdem er sich erst eine Weile mit seinem Spiegelbild unterhalten hatte, kam er auf die grandiose Idee seine Hose runter zu ziehen (Marv übrigens auch nur der konnte den Schaffner sehen^^). Kurz bevor der Schaffner bei uns war, spuckte er im hohen Bogen auf die gegenüber liegende Seite, stand auf und fiel dem Schaffner fast vor die Füße, Grund dafür war seine Hose die er noch nicht wieder angezogen hatte. Zum Glück war der Schaffner ein cooler Typ und verlangte sichtlich amüsiert nicht mal die Fahrkarte von Kim, weil er zu besoffen war. Nur Kim musste noch einen draufsetzten und rief noch im ganzen Abteil dem Schaffner hinterher;
Meihine Kaaaarte, sie haabbän noch nischt meihine Kaaarte gesehän!
War aber trotzdem oder gerade deswegen ein sehr lustiger, unterhaltsamer Tag, an den man sich gerne erinnern möchte.